Schutzwoche für Niederwild, Bodenbrüter und Reptilien

Nach 2025 veranstaltete die Jägervereinigung nun bereits zum zweiten Mal die Woche zum Schutz des Niederwilds, der Bodenbrüter und der Reptilien. Rund 50 Jägerinnen, Jäger und Gäste versammelten sich am Sonntagmorgen bei strahlendem Sonnenschein, um das Ende der intensiven Jagdwoche gemeinsam zu feiern.

In vielen Revieren rund um Butzbach wurden entsprechend Füchse und Waschbären in der letzten Woche streng bejagt. Bei zunehmenden Mond konnten die Jäger dabei auch das Mondlicht aktiv nutzen, um die meist nachtaktiven Beutegreifer zu bejagen. Zusätzlich setzt die Jägervereiniung Butzbach sich aktiv für eine Verbesserung der Rückzugsmöglichkeiten des Niederwildes ein.

Hessenweit liegt die Fuchsstrecke im langfristigen Durchschnitt bei ca. 30.000 Füchsen. Die Strecke für den invasiven Waschbären liegt inzwischen bei ca. 40.000 erlegten Exemplaren und ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Dies spiegelte sich auch bei der „Schutzwoche für Niederwild“ wider. Die Strecke wurde klar von erlegten Waschbären geprägt, erläuterte Müller weiter und dankte den Jägern für den großen zeitlichen Einsatz.

Als weiteres Angebot rund um den Schutz des Niederwildes plant die Jägervereinigung Butzbach am 24. April eine separate Veranstaltung zum gleichnamigen Thema. Zu dem Vortrag sind nicht nur Jäger, sondern auch Landwirte und Mitglieder der Jagdgenossenschaften sowie alle, die Interesse am Schutz unseres Niederwildes haben, herzlich eingeladen. Weitere Details veröffentlicht die Jägervereinigung ab Mitte März unter www.butzbacherjaeger.de

Das Streckelegen am Sonntag wurde wie üblich von den Jagdhornbläsern feierlich umrahmt. Neben den Ehrensignalen für Fuchs und Raubwild wurde „Jagd vorbei“ und „Halali“ sowie anschießend „Zum Essen“ geblasen.